Wer übernimmt die Kosten?

Viele Analytischen PsychotherapeutInnen arbeiten in der eigenen Praxis oder in einer Gemeinschaftspraxis zusammen mit anderen PsychotherapeutInnen. Die Krankenkassen nennen diese Art von therapeutischer Tätigkeit nichtärztliche Psychotherapie. Für die nichtärztlichen Psychotherapien leisten die Krankenkassen einen Leistungsbeitrag aus der Zusatzversicherung. Die obligatorische Grundversicherung kommt für diese Kosten nicht auf.

Sind die PsychotherapeutInnen bei einem Psychiater angestellt und arbeiten in den Räumlichkeiten der ärztlichen Praxis, so handelt es sich um sogenannte delegierte Psychotherapien. Diese werden von den Krankenkassen wie eine ärztliche Leistung angesehen und im Rahmen der Grundversicherung zu einem festgelegten Tarif vergütet.

Die Kosten für psychotherapeutische Behandlungen durch PsychiaterInnen mit psychotherapeutischer Ausbildung werden ebenfalls durch die Krankenkassen über die Grundversicherung vergütet.

Eine Zusammenstellung der Kassenleistungen finden Sie unter:

> Föderation Schweizer Psychologinnen und Psychologen FSP